“Schau Dir selbst beim Denken zu” – Ukraine

“Schau Dir selbst beim Denken zu” – Ukraine

Neuerscheinung in der Ukraine

“Schau Dir selbst beim Denken zu” – Ukrainisch

Autor: Hans-Wolff Graf

Übersetzung ins Ukrainische von Anastasiia Sydorenko und
herausgegeben vom Anthropos-Ukraine mit Hilfe von Olena Sydorenko

Lesen Sie Vorwörter?

Ich normalerweise nicht, weil ich keine pauschalen Sätze, Entschuldigungen des Autors, daß es nicht das erste Buch zu diesem Thema ist oder zusätzliche Erklärungen, wie dieses Buch zu lesen ist, mag.

Aber … ich entschied mich dennoch dafür, ein Vorwort zu diesem Buch zu schreiben.
Warum?
Ist es irgendwie besonders?
Ja und nein. Denn, wenn Sie es zulassen, dann kann das Buch für Sie etwas sehr Besonderes werden.
Warum?
Weil das kein Buch zum einmaligen Durchlesen ist, was dann ins Regal zum Staubsammeln gestellt wird. Es ist eine Schatztruhe mit Werkzeugen, die Sie für sich entdecken und in Ihr alltägliches Leben mitnehmen können. Das ist eine Reise, die Sie überall hinführen kann, denn Sie sind der einzige Mensch, der über den Fahrweg entscheidet. Es ist ein Netzwerk der Wege, eine Sammlung Ihrer Möglichkeiten und Potentiale.

Dieses Buch, das sind Stunden für Sie, mit Ihnen und über Sie.

Meine Reise durch dieses Buch gebar in mir den Wunsch, diesem Buch eines praktischen deutschen Psychologen und Pädagogen Hans-Wolff Graf seine erste Fremdsprache zu schenken – Ukrainisch.

Ich wünsche Ihnen eine inspirierte und erfüllte Reise durch die Seiten dieses Buches mit viel Offenheit, Geduld und Liebe sich selbst gegenüber.

Ihre Anastasiia Sydorenko

Worum geht es in diesem Buch?

Um den Morgenkaffee, bei dem wir unseren Tag planen und manchmal die Welt verbessern wollen. Um warme und gemütliche Pullover der Freundschaft sowie gefälschte Münzen der Unehrlichkeit. Um unbequeme, aber allgemein akzeptierte High-Heels der aufgesetzten Höflichkeit und die Krawatten des gut trainierten Lächelns. Um heimtückische Knäule des Neides. Um verlorene Nadeln des Haßes. Um verweinte Augen der Intrigen. Um übergarte und verbratene Rachegedanken. Um unaufgeräumte Zimmer der Gereiztheit, Orientierung und Verwirrung, zerschlagene Straßen der Wut und vernebelte Fenster der Resignation. Um „Skelette im Schrank“ in der Wohnung der Eifersucht und verbrannte Kabel im Haus der hastigen Reaktionen.

Es geht um Bläschen im Prosecco des Erfolgs, den Fahrwind in den Segeln der Träume, den manchmal etwas salzigen Nachgeschmack der erreichten Ziele und um die sonnig-regnerischen Regenbögen der Freude. Und auch um Glück – persönliches, mit Himbeeren oder Schokolade gefülltes, warmes oder vielleicht mit Gischt versehenes Glücksgefühl.

Es geht um Dich, um mich, um den Menschen, die Natur und die Welt – um das Leben und die einzigartige Vielfältigkeit dessen, was es ist und sein kann.

Anastasiia Sydorenko