Artikel zum Thema “Terror”

Jeder Terror ist ein Akt gegen die Menschlichkeit und Political Correctnes als Meinungsterror

[In Ergänzung zu den angehängten PDFs, die nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben.]

Wer in jedwelcher Form Terror auf Andere ausübt, ist entweder zu beschränkt oder zu bequem, nach Alternativen zu suchen, um seinen Standpunkt zu verteidigen. Wer hierbei sogar aus dem Hinterhalt handelt, muß sich auch noch der Feigheit zeihen lassen.

Lesen Sie hierzu:
Political Correctnes als Meinungsterror (PDF, 35 KB)
Jeder Terror ist ein Akt gegen die Menschlichkeit (PDF, 85 KB)

Hans-Wolff Graf

Intrigen – Wenn die Seele weint

Intrigen – Wenn die Seele weint

Jeder von uns kennt sie: Menschen, denen man nicht traut, weil sie dazu neigen, ihnen zur Kenntnis Gelangtes nicht nur weiterzuerzählen, um sich damit wichtig oder bei anderen „lieb Kind“ zu machen, sondern dabei auch nach Belieben eigene Gedanken, Meinungen und Bewertungen hinzuzudichten, also auf Wort– und Sinntreue wenig geben.

Es macht uns betroffen, wütend oder traurig, wenn wir dann von dritter Seite erfahren, was diesen als wahr hinterbracht wurde und in welch übler Weise dabei die Wahrheit verzerrt, entstellt oder gar in ihr Gegenteil verkehrt wurde.

Empört versuchen wir dann, das dieserart falsch Übermittelte richtig zu stellen, zu erklären und nicht Erwähntes hinzuzufügen, um der Wahrheit wieder auf die Beine zu helfen. Wir fühlen uns betrogen und verraten, ins falsche Licht gerückt und hintergangen.

Nun beschließen wir, diesem Intriganten gegenüber vorsichtiger zu sein, ihm künftig mehr zu mißtrauen und weniger zu vertrauen. Nicht selten registrieren wir dann jedoch, daß dieser Intrigant nun beileibe nicht sein maliziöses Treiben einstellt oder zumindest reduziert; weit gefehlt – jetzt geht es erst richtig los, und sämtliche Drohungen und Abmahnungen helfen dabei wenig. Der Ertappte versucht nun umso subtiler, seine korruptiven Spielchen weiter zu verfolgen.

Gehen wir in die Offensive und stellen wir den Intriganten offen bloß und zur Rede, wird dieser – je nach Mentalität – entweder heftig und aufbrausend jeden Vorwurf von sich weisen oder (mehr oder weniger geschickt) abzulenken versuchen. Er kramt dann aus einem unsichtbaren, aber stets sorgsam geordneten und „griffbereit“ gehaltenen „Säckchen“ Einzelheiten, Erinnerungsbruchstücke und Geschehnisse (z.B.: „Du hast damals wörtlich gesagt …“), die mit seiner Intrige selbst überhaupt nichts zu tun haben. Sie verfolgen eigentlich nur einen Zweck: alle am Gespräch Beteiligten zu verwirren und von den – sehr wohl empfundenen – Schuldgefühlen des Intriganten abzulenken.

Das Zerwürfnis ist perfekt, die Verwirrung auch. Bis die Beteiligten an einem derartigen (offengelegten) Intrigenspiel wieder zueinander finden und in zweckmäßiger Weise wieder miteinander umgehen, können Wochen und Monate, mitunter sogar Jahre vergehen. Mißtrauen begleitet jeden der Beteiligten von nun an wie ein dunkler Schatten.

Warum intrigiert ein Mensch, obwohl er doch wissen muß, daß die Verbreitung falscher Informationen irgendwann doch ans Tageslicht kommt (und dies zumeist im denkbar ungünstigsten Moment)?

Nun, oftmals deshalb, weil dem Intriganten selbst überhaupt nicht klar ist, daß er intrigiert.

Noch paradoxer: Unterstellt man ihm intrigantes Treiben, würde ihn dieser Vorwurf unsäglich erschüttern und entweder wütend oder traurig machen. Er ist sich der fehlerhaft oder nur fragmentarisch übermittelten Botschaft und deren Inhalte selbst gar nicht bewußt. Er gibt einfach das weiter, was ihm dienlich erscheint. Nur in den seltensten Fällen intrigieren wir bewußt und vorsätzlich.

Dies ist auch der Grund dafür, daß selbst hochintelligente Menschen oftmals auf so verblüffend dumme Art und Weise intrigieren, daß die Gefahr der Entdeckung der Intrige beinahe unausweichlich vorprogrammiert ist.

Was sind die Motive eines Menschen, der intrigiert?

Zuvorderst sind dies Minderwertigkeitskomplexe, das Gefühl, hintangestellt zu sein, nicht der eigenen Leistung entsprechend honoriert und geachtet zu werden. Dahinter kann sich Eifersucht verbergen, verletzter Stolz, das Gefühl der Nichtbeachtung oder das vermeintliche Bewußtsein um eigene Schwächen, die auf diese Art und Weise kaschiert werden sollen.

Stellen Sie sich dazu ein Gesellschaftsspiel vor. Es gehört schon eine gewisse Charakterfestigkeit dazu, nicht zu schummeln, wenn sich einem dazu die Gelegenheit bietet. Auf der anderen Seite: Wir alle kennen das Gefühl, einen Sieg gar nicht richtig auskosten zu können, wenn wir ganz genau wissen, daß wir geschummelt, also betrogen haben.

Warum intrigieren wir dann aber oftmals gegen Menschen, die wir eigentlich lieb haben, deren Vertrauen uns wichtig ist und die wir um Himmels willen nicht verlieren wollen?

Hier könnten wir Altvater Goethe zitieren: „Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft“. Doch das Problem ist damit nur unzulänglich erklärt.

Schon eher hilft uns der klassische Satz weiter: „Zwei Seelen leben – ach – in meiner Brust“. Und so ist es tatsächlich: In jedem von uns wohnt ein ICH, das höchst liebevoll und warmherzig, vertrauensvoll und menschlich-nahe mit seiner Umwelt korrespondieren möchte. Dieses ICH ist glaubensfähig und geradezu kindlich-naiv, heiter und lustvoll-lebendig, eben natürlich. Nennen wir dies das helle ICH.

Andererseits tragen wir in uns ein zweites ICH, welches von unerfüllten Träumen und Wünschen, Niederlagen und fiktiven Ängsten arg gebeutelt sein Unwesen treibt. Dieses zweite ICH, das dunkle, kennt den Schmerz des Verlustes, des Alleingelassen-Seins, der Zurückweisung und des Weniger-Wert-Seins. In diesem zweiten ICH finden wir all die negativen Bannbotschaften verankert, mit denen wir im Laufe unserer Erziehung in Kindheit und Jugend „vertraut“ gemacht wurden („das klappt sowieso nicht“ oder „das darfst/kannst Du nicht“, etc.), es ist das adaptierte und höchst un-natürliche genormte ICH.

In diesem zweiten ICH erarbeiten wir all die Umwege und (vermeintlichen) Abkürzungen, die – so hoffen wir – uns an die erstrebten Ziele bringen, ohne daß wir Fehler machen (vor denen wir schon deshalb Angst haben, weil sie regelmäßig mit Strafe, Vorwurf, Mißachtung oder Spott aus unserem Umfeld geahndet werden). Beinahe jedes Mittel ist uns recht, wenn es darum geht, Verluste zu vermeiden, den eigenen Wert nicht hintangestellt zu sehen, nicht zweiter Sieger zu sein.

Gerade wenn uns Menschen lieb und teuer sind, versuchen wir, deren Nähe notfalls auch zu erzwingen, sie von anderen fernzuhalten, die wir als Bedrohung für uns selbst empfinden. Daß dabei auch der geliebte Mensch nicht selten getroffen und verletzt, ins schlechte Licht gerückt und regelrecht verraten wird, kommt uns in diesem Moment gar nicht zu Bewußtsein.

Wie findet der Intrigant willige Opfer seiner Intrigen?

Nun, der Intrigant beweist bei seinem Vorgehen oftmals ein erstaunlich gutes Gespür dafür, wem er mit welchen Falschmeldungen am besten zuleibe rückt. Intrigen gedeihen am besten als Dialog zwischen zwei (oder mehr) ICHs der dunklen Art. Das dunkle ICH des Intriganten adressiert also ganz intuitiv und höchst subtil das dunkle ICH seines Gegenüber, bei dem er spürt, wie gierig der korruptive Inhalt der Botschaft aufgesaugt und als wahr ins eigene Meinungsbild gebettet wird.

Man könnte sagen: Zwei verletzte ICHs korrespondieren herrlich miteinander, weil sie unter ähnlichen Verlust- bzw. Versagensängsten leiden.

Träfe nämlich der Intrigant auf einen freien, authentischen Gesprächspartner, würde dieser bereits beim geringsten Verdacht, daß es sich um Wichtigtuerei, Tratsch oder eine handfeste Intrige handelt, den Intriganten unterbrechen und entweder denjenigen ins Gespräch ziehen, um den gerade eine Intrige geflochten wird, oder er würde sich jede Art intriganten Geschwätzes tunlichst verbitten.

Welcher Mittel bedient sich der Intrigant?

Er appelliert, wie bereits erwähnt, an die fiktiven Ängste seines Gegenübers und dies vornehmlich unter dem „Siegel der Verschwiegenheit“. Er verkauft sein (angebliches) Wissen dabei entweder völlig „uneigennützig“ oder zeigt – diese „Verpackung“ wird besonders gerne genommen – eigene Bestürzung, Trauer oder Empörung ob des (angeblich) Gesagten oder Getanen.

Je verletzter und empörter der Intrigant ist, umso willkürlicher flicht er Einbildung und Wunschdenken, Trauer und Wut um die tatsächlichen Geschehnisse. Er reißt aus dem Zusammenhang, zitiert bruchstück- und fehlerhaft, verweist auf (scheinbar) logische Zusammenhänge mit anderen Ereignissen (die damit zumeist überhaupt nichts zu tun haben). Je bereitwilliger das dunkle ICH seines Gegenüber die maliziösen Inhalte der Intrige aufnimmt, desto mehr steigert sich der Intrigant in seine eigene Intrige.

Anthony Greenwald, ein Hirnforscher, spricht hier von einem „totalitären Ego, das durch Interpretationen die eigenen Erfolge unangemessen hervorhebt und den Anteil Anderer schmälert“. Hierbei werden Erinnerungen nicht von Fakten, sondern von Meinungen bestimmt und, wie der Psychologe Don McAdams von der North-Western University in Illinois bekräftigt, konstruiert die subjektive und ausschmückende Erzählung die Vergangenheit. Dieses totalitäre Ego geht bei der Weitergabe von derartigen „Informationen“ oft so geschickt vor, daß es höchst vertrauenswürdig wirkt und nur dann weitergegebene Halb- und Unwahrheiten ans Tageslicht kommen, wenn der mit Desinformationen versorgte Gesprächspartner diese zu hinterfragen die Gelegenheit hat und sich die Zeit nimmt – was oftmals nicht möglich ist – und versuchterweise eben dadurch unterbunden wird, daß man die weitergegebenen Botschaften unter das „Siegel der Heimlichkeit“ stellt. „Wissens“vorsprung suggeriert Macht, Überlegenheit und steigert das Eigenwertgefühl des totalitären Egos.

Wir versuchen, so der Psychologe John Koter, „unser Erwachsenenalter wie Künstler zu durchlaufen, indem wir ständig das Selbstportrait übermalen, das wir erstmals in der Jugend anlegten“.

Speziell in Disstreß*-Situationen spielt uns unser Gedächtnis, bedingt durch die großen Mengen an ausgeschüttetem Cortisol (ein Streßhormon, das durch unsere Eingeweide tobt), einen Streich, wobei Isabella Heuser, Professorin am Zentralinstitut für seelische Gesundheit in Mannheim, den Verdacht äußert, daß eben dieses Cortisol Nervenzellen im Hippocampus, dem wichtigsten informationssteuernden Zentrum im Gehirn, nachhaltig schädigt – offensichtlich ein Hinweis darauf, daß negativer Dauerstreß für das Gedächtnis nicht gut ist. So kommt es speziell bei Trauer und nach Todesfällen zu einer Art Depression, die dann von einer erhöhten Cortisol-Ausschüttung begleitet wird. Es scheint also etwas daran zu sein, wenn der Volksmund sagt: „Streß macht alt“ – wobei hier präziser von negativem, also Disstreß, gesprochen werden muß. So erhöht sich unter Disstreß die Herzfrequenz, der Schlaf leidet, und es scheint, daß Disstreß-reiche Situationen den Alterungsprozeß beschleunigen. Zwanghafte Vorstellungen, die mit Versagens- und Verlustängsten einhergehen, können also buchstäblich Halluzinationen hervorrufen, die den davon Geplagten zwischen Wahrheit und Angst-stimulierten Irrealitäten nicht mehr unterscheiden lassen.

Zusammengefaßt: Hinter Intrigantentum, dem berühmten Hinter-dem-Rücken-Reden, dem Anschwärzen und Verleumden steckt also vornehmlich ein ganzes Arsenal von Versagens- und Verlustängsten, Autoritäts- und Minderwertigkeitskomplexen, Verlassenheitsphobien, manischen Selbstwertzwängen und anderen seelischen Traumata, deren Ursachen weit in die Kindheit zurückreichen, dort manifestiert und in unseren Lebensbaum eingegraben („engrammiert“) wurden. Diese Engramme wieder aufzuarbeiten und zu glätten ist insofern schwierig (manchmal sogar unmöglich), als dazu die Bereitschaft des Menschen gehört, sich auch dem Schmerz der Wiedererkennung zu stellen – vergleichbar mit der Angst vieler Menschen vor Spritzen, von denen wir zwar glauben (bzw. sogar wissen), daß sie uns helfen, deren Einstichschmerz (und das manchmal begleitende Druckgefühl, Übelkeit, etc.) wir jedoch beinahe noch mehr fürchten.

Viele dieser Menschen fühlen sich auch subjektiv „beschwerdefrei“ – wir kennen dies alle: Niemand hat Zahnschmerzen, wenn er im Wartezimmer des Zahnarztes sitzt.

Ein weiteres Problem ist die Tatsache, daß sich die meisten Intriganten – Intrige ist ja kein

24-Stunden-Job – oftmals auch sehr gewinnend und sympathisch, hilfsbereit und herzlich geben, man ihnen also ihr intrigantes Treiben (was ja spontan und in Schüben auftritt) eigentlich gar nicht zutrauen mag.

Schmerzlich beschämend ist für den Intriganten, der, wenn ihm seine Intrige brachial nachgewiesen wird, sich selbst nicht versteht, daß er sich und seiner Umwelt sein intrigantes Tun überhaupt nicht erklären kann. Die Einsicht darein, illoyal gewesen zu sein, unfair gehandelt zu haben und womöglich ihm liebe Menschen verraten und getäuscht zu haben, wirkt auf den Intriganten mitunter wie ein Schock. In der Folge zweifelt er an sich selbst, das Mißtrauen gegenüber der eigenen Urteilskraft, eigenem Tun und Handeln nimmt peu à peu zu und verunsichert ihn sogar noch zunehmend.

Intrigen wirken also – wenn sie nicht sauber erkannt, besprochen und offengelegt werden – wie ein Teufelskreis, durch den sich der Intrigant zunehmend selbst vergiftet – mit fatalen Folgen für sein eigenes System; früher oder später wird der Intrigant – abhängig von Häufigkeit und Grad seiner Intrigen – zwangsläufig körperlich, geistig oder seelisch ernsthaft erkranken, und der jeweils schwächste Teil seines Gesamtsystems wird dabei als erstes in Mitleidenschaft gezogen. Leider werden die daraus erwachsenden gesundheitlichen Schäden – seien dies Allergien oder Kreislaufstörungen, Ödeme oder Magengeschwüre bis hin zu verschiedenen Krebserkrankungen – dann nur medikamentös oder operativ (also exogen, d.h. von außen) therapiert, als daß – was äußerst schwierig ist und die meisten Humanmediziner auch völlig überfordert – auf die Ursachen der körperlichen Fehlfunktionen eingegangen wird.

Die Tendenz dazu, sich auf intriganten Pfaden Wohlwollen und Anerkennung, Liebe und Zuneigung, Dank und Lob zu sichern, erwächst aus Mustern, deren Ursachen bis weit in die Kindheit zurückreichen. Die Unfähigkeit vieler Eltern, Kindern gegenüber eigenes Versagen zu gestatten und einzugestehen, ihre Tendenz, sich dann lieber in Ausreden zu flüchten oder gar apodiktisch die eigene Schuld zu verklären („immerhin bin ich Deine Mutter“ oder „als Dein Vater werde ich wohl wissen, was richtig und falsch ist“), wird dem Kind die klare Meldung vermittelt, es gefährde die Nähe und Liebe seiner Eltern, wenn es nicht bereit sei, sich auf diese „Spielchen“ einzulassen. Da Eltern – zumindest für noch junge Familienmitglieder – per se Recht haben und nicht irren können, übernehmen die Kinder dann auch im späteren Leben diese Verhaltensmuster und nötigen damit ihren späteren Lebens- und Arbeitspartnern (sowie natürlich ihren Kindern) die gleichen Verhaltensweisen auf, deren tragische Pervertiertheit ihnen oftmals gar nicht klar ist.

Wiewohl sie spüren, daß hier etwas faul ist – bei Anderen empören sie sich ja sehr unzweideutig über deren Intrigen –, fürchten sie gleichwohl die Offenlegung ihrer eigenen Intrige, da ihnen schwant, daß sie durch die Offenlegung einer Intrige die Liebe des Anderen gänzlich verlieren (so wie ihre Liebe den eigenen Eltern gegenüber ja ebenfalls arge Einbußen erlitt, die sie sich jedoch – wiederum kultural bedingt – nicht einmal selbst einzugestehen wagen). Der eigene erlebte Vertrauensschwund (gegenüber den Eltern) wird dann auf die Umwelt projiziert, was weitere Ängste auslöst und den Intriganten immer weiter in die eigene Verhaltensweise treibt.

So gesehen ist der Intrigant ein beinahe bemitleidenswertes Opfer seines eigenen Fehl-DenkFühlHandelns. Wer im Rahmen einer Offenlegung dieser Verhaltensweisen aus diesem circulus vitiosus aussteigt – im Rahmen einer intensiven Psychoanalyse oder in psychologischen Seminaren –, kann mit diesem „Bann“ tatsächlich brechen. Er wird eine ungeheure Befreiung erleben, angstfrei zu vergeben lernen und die vormals oktroyierten Engramme auch vollständig glätten können. Selbstverachtung mündet dann in ein höchst befreiendes Selbstachtungsempfinden – vor allem wenn er registriert, daß seine Umwelt diese Wandlung nicht mit Häme und Spott begleitet, sondern diesen Umschwung ebenfalls erleichtert und freudvoll registriert.

Fazit: Je authentischer, d.h. ehrlicher und echter ein Mensch sein Leben lebt, er mit Siegen und Niederlagen gleichermaßen zu leben lernt und keine Zuflucht zu „Umwegen“ sucht, desto weniger Disstreß-behaftet wird er sein Leben führen – privat wie beruflich – und umso gesünder wird er sein System, seine „Triade“ aus Körper, Geist und Seele erhalten und genießen können.

 

Hans-Wolff Graf

* negativer Streß

Artikel zum Download:
Intrigen – Wenn die Seele weint (PDF)

18. Internationale Gesprächsrunde

18. Internationale Gesprächsrunde

Liebe Mitglieder und Freunde,

in unserer nächsten Gesprächsrunde am 16. und 17. Dezember 2016 geht es um Parteien und Demokratie sowie das allseits diskutierte Bedingungslose Grundeinkommen .

Der anhängende Artikel und die unten stehenden Links empfehlen wir wärmstens zur Vorbereitung.

Mit vorfreudigen Grüßen

Nicola Trautner und Hans-Wolff Graf

 


Artikel:

18. Internationale Gesprächsrunde – Einladung (PDF)
Demokratie – Volksherrschaft oder Volksbeherrschung?

Links:
Vortrag von Dr. Daniele Ganser zu: Imperium, Oligarchie, Tyrannei, Diktatur, Demokratie – was ist das eigentlich? Sowie eine Analyse des US-Wahlkampfes…
https://youtu.be/7qSLGo3zIO4

Die generelle Abschaffung der politischen Parteien – weil sie totalitär sind!
Eine Rezension zum Aufsatz von Simone Weil (1909-1943)
www.die-rote-pille.blogspot.de/2012/01/generelle-abschaffung-der-politischen.html

17. Internationale Gesprächsrunde

17. Internationale Gesprächsrunde

Liebe Mitglieder und Freunde,

in vielen unserer Gesprächsrunden kamen die Organisationen UNO und NATO immer wieder zur Sprache, sodaß wir uns diesen in unserer 17. INTERNATIONALEN GESPRÄCHSRUNDE am 18. und 19. November 2016 einmal tiefergehend widmen wollen.

Mit vorfreudigen Grüßen

Nicola Trautner und Hans-Wolff Graf

 

Bitte beachten:
Am Samstag, 19. November beenden wir die Gesprächsrunde ausnahmsweise um 14 Uhr!

Anhänge:
17. Internationale Gesprächsrunde – Einladung (PDF)

16. Internationale Gesprächsrunde

16. Internationale Gesprächsrunde

Liebe Mitglieder und Freunde,

zu unserer 16. INTERNATIONALEN GESPRÄCHSRUNDE am 21. und 22. Oktober laden wir ganz herzlich ein.

Das spannende Thema „Netzwerke und Teams – wie können wir sie erfolgreich gestalten?“ führt uns u.a. in die virtuelle Welt des Internets. Hierzu haben wir drei Experten eingeladen – René Querengässer, Dennis Hack und Martin Glogger –, die uns mit ihren Visionen der online-Vernetzung sicher begeistern werden. In einem weiteren Teil dieser Gesprächsrunde wird die Einschätzung unserer eigenen Team- und Netzwerk-„Fähigkeit“ im Vordergrund stehen, wobei das von der pAS – private Akademie für die Selbständigkeit GmbH entwickelte Denkschema „Das Koordinatensystem menschlichen DenkFühlHandelns – Autarkie versus Entarkie“ eine Hilfe sein wird.

Der anhängende Artikel zum Koordinatensystem und die Websites von Human Connection de.humanconnection.org sowie der Akademie für Lebensunternehmer www.onlinetechniker.de dienen der Einstimmung und persönlichen Vorbereitung.

Mit vorfreudigen Grüßen

Nicola Trautner und Hans-Wolff Graf

Anhänge:
16. Internationale Gesprächsrunde – Einladung (PDF)
Das Koordinatensystem menschlichen DenkFühlHandelns (PDF)
koordinatensystem / Graphik (PDF)

 

Jahresbericht 2016 des Anthropos e.V.

Jahresbericht des Anthropos e.V. – Für die Kinder dieser Welt

August 2015 bis Juli 2016

 

Auch in diesem Jahr möchten wir mit der Erstellung des Jahresberichts die Mitglieder, Freunde, Helfer und Sponsoren des Anthropos e.V. – Für die Kinder dieser Welt über die vielen verschiedenen Tätigkeiten informieren.

Den größten Anteil unserer Tätigkeit nahmen dabei auch in diesem Jahr unsere langjährigen Projekte im Kaliningrader Gebiet ein. Einige Berichte hierüber werden in diesem Anthropos-Report beschrieben, andere finden Sie auf unserer stetig erweiterten – und bald auch für verschiedene Formate/Endgeräte modernisierten – Website www.anthropos-ev.de.

Neue Keime unserer Arbeit wurden durch unser junges Mitglied Anastasiia Sydorenko aus Kiew, die in München studiert und an unseren „Internationalen Gesprächsrunden“ teilnimmt, gelegt. Sie wurde von der „Anthropos-Idee“ so sehr berührt, daß sie Hans-Wolff Graf und Nicola Trautner nach Kiew einlud, um diese dort vorzustellen.
Gemeinsam mit ihrer Mutter Olena Sydorenko organisierte sie sowohl im März 2016 als auch Ende Mai 2016 eine Reise, auf der wir Menschen und Organisationen kennenlernten, die uns einerseits das Leben in der Ukraine und Kiew nahebrachten, andererseits an einer Zusammenarbeit und sogar an der Gründung eines „Sojus Anthropos Ukraine“ Interesse zeigten. Das wäre dann der dritte Anthropos-Verein – ein wirkliches Ziel!
An dieser Stelle schon ein herzliches Dankeschön – diakuyu! – an Olena und Volodymyr Sydorenko für ihre liebevolle Gastfreundschaft und die unermüdlichen Fahrdienste durch Kiew, sowie für die permanente, liebevolle Übersetzungsarbeit von Anastasiia. Lesen Sie hierzu die Berichte auf den Seiten 36 und 41 im Anthropos-Report 2016.

Zukunftswerkstatt – Umfrage 2016

Aber auch in München entsteht eine immer größere Gruppe von Anthropos-Mitgliedern und -Freunden, die sich regelmäßig zu den ‚Internationalen Gesprächsrunden‘ trifft und sich tatkräftig engagiert. So hat sie im Juli 2016 auf dem ‚SeeGespräche-Sommerfest‘ einen großen Kinderbereich organisiert und gestaltet – mit Malwiese, Tipi, Jonglieren, Stelzenlaufen, Geschichten erzählen, Kinder-Talkshow, u.v.m. Für die ideenreiche, tatkräftige und finanzielle Hilfe unseres neuen Mitglieds Petra Maria Cremer bedanken wir uns recht herzlich.
Zu diesem Anlaß haben wir eine Umfrage, ähnlich wie bereits 1992 und 1993, ins Leben gerufen, die an junge Menschen gerichtet ist – die Zukunftswerkstatt – Umfrage 2016 –, die auch in Kaliningrad und Kiew großen Anklang fand bzw. sogar erweitert wurde. Ausführliche Berichte und die Antworten der Kinder finden Sie im Anthropos-Report 2016 auf den Seiten 22 bis 33.

Leider müssen wir für den Zeitraum dieses Reports feststellen, daß sich das politische Umfeld sowohl in Kaliningrad als auch in Kiew seit der sog. „Ukraine-Krise“ zwischen Deutschland und Rußland wie auch zwischen der Ukraine und Rußland noch nicht wirklich verbessert hat.
Von unseren russischen Partnern im Gebiet Kaliningrad gibt es jedoch immer wieder starke Signale für den weiteren Ausbau unserer freundschaftlich-partnerschaftlichen Zusammenarbeit nach den Prinzipien der Völkerverständigung – Hilfe zur Selbsthilfe, Entwicklung und Förderung von Kindern und Jugendlichen über Grenzen hinweg.
Aus Kiew können wir berichten, daß – ähnlich wie bei uns – die Berichterstattung der Medien nicht dazu beiträgt, den Haß auf die Russen, die ja im Osten die Ukraine angegriffen haben sollen, zu revidieren.
Diese politische Situation, die wir in beiden Ländern und auch bei uns erleben, hat Hans-Wolff Graf dazu bewogen, zusätzlich zu der seit Dezember 2014 bestehenden ‚Internationalen Friedenserklärung‘, eine FRIEDENSBOTSCHAFT zu verfassen. Diese Friedensbotschaft spricht für sich und ruft alle Menschen auf, sich zu erheben. Sie ist ein Appell an die Menschlichkeit, an die Gemeinschaft und vor allem an eine, uns allen innenwohnende, friedvolle und aktive Selbständigkeit. Sie soll einen Friedens-Samen säen, der von der Ukraine, Rußland und Deutschland aus um die ganze Welt wachsen könnte… Auf Seite 48 im Anthropos-Report 2016 und auf unserer Website!!!  können Sie diesen bewegenden Text lesen.

Ferner werden Anthropos-Mitglieder aus Kaliningrad und Deutschland eine Friedensaktion im August unterstützen, die von Menschen aus Rußland und Deutschland organisiert wird – die Friedensfahrt 2016 von Berlin über Kaliningrad nach Moskau. Angesichts der wachsenden Spannungen durch NATO-Manöver rings um das Kaliningrader Gebiet und die sichtbare Aufrüstung in Polen und den Baltischen Staaten, wurde diese Initiative in Leben gerufen. Eine Gruppe von engagierten Menschen – jung bis alt – wird mit ca. 200 Fahrzeugen im Konvoi den anstrengenden Weg nach Moskau machen, um Freundschaften (Druschba) zu säen bzw. diese auszubauen und den Bevölkerungen Deutschlands und Rußlands zu signalisieren: „Wir wollen keinen Krieg und keine Spannungen zwischen unseren Ländern. Wir wünschen uns den Dialog mit unseren Mitmenschen“. Auf der Website www.druschba.info gibt es nähere Informationen hierzu. Wir werden im nächsten AnthroposReport darüber berichten.

Wir freuen uns sehr darüber, den schon bisher freundschaftlich mit uns verbundenen Verein „Frieden durch Kultur“ und dessen Gründer als Mitglieder beim Anthropos e.V. – Für die Kinder dieser Welt begrüßen zu dürfen. Die Mitglieder dieses Vereins waren maßgeblich daran beteiligt, unsere ‚Internationale Friedenserklärung‘ zu verbreiten und zahlreiche Übersetzungen zur Verfügung zu stellen.
Die Frieden-stiftenden Ideen, Gedanken und Aktionen dieses Vereins sind auf der Website www.peace-through-culture.org/de in den Sprachen Englisch, Deutsch und Russisch nachzulesen.

Anthropos-Mitglieder besuchen Kaliningrad

Im September 2015 hatten die Anthropos-Mitglieder Kai-Uwe Funk, Tina Schindler, Frank Amann und Nicola Trautner aus Deutschland die Gelegenheit, zahlreiche Projekte im Kaliningrader Gebiet zu besuchen und sich einen Eindruck vor Ort zu machen. Das große Interesse der Gruppe an den Projekten ‚ihres‘ Anthropos e.V. im Kaliningrader Gebiet und den geschichtlichen Hintergründen sowie die tatkräftige Hilfe im Natur- und Umweltschutzzentrum waren eine große Freude.

 

KALININGRAD REISE - SEPTEMBER 2015

Lieber Jürgen,

die gemeinsamen Tage mit Dir im Oblast Kaliningrad waren phantastisch. Historisch fand ich unsere Rundreise richtig spannend und es war schon unglaublich, daß Du buchstäblich zu jedem Gebäude und „Stein“ etwas sagen konntest. Einige Male fühlte ich mich richtig in das Ostpreußentum zurückversetzt. Jahreszahlen und Geschichte flogen uns nur so um die Ohren, und die von Dir ausgesuchten Ziele mit den dort vor Ort leben Menschen war ebenfalls genial. Auch die Naturschauspiele waren ein Erlebnis wert. Ob die Moorwanderung, die Fahrten durch das Land oder der Besuch der Kurischen Nehrung. Anschließend die schöne Natur und die Ruhe in Deinem „Forsthaus“ sowie Deine Führsorge, Unterhaltung und gute Laune. Ich denke, ich kann für alle sprechen, jeder fühlte sich so richtig wohl.

Diese Tage sind mir heute noch in lebhafter Erinnerung und werden auch noch lange dort bleiben.

An Dich nochmals einen herzlichen Dank für diese inspirierenden und lebhaften Tage.

Kai-Uwe Funk


Kaliningrad Reise - September 2015

Unsere 4-tägige Kaliningrad-Reise im September 2015 bestand in einem abwechslungsreichen Potpourri an kulturellen, historischen und natürlich geographisch/geologischen „Highlights“.

Die Besichtigung der Stadt Kaliningrad, die Wanderung im Moor, der Spaziergang auf der Kurischen Nehrung, die Bewirtung einer deutschen Reisegruppe im Naturschutzzentrum Gromowo – um nur einige Punkte zu nennen, waren wirklich besonders. Aber die eigentliche Qualität dieser Reise ergab sich erst und hauptsächlich durch Jürgens Intensivbetreuung (sozusagen rund um die Uhr). Durch sein unerschöpfliches Wissen, das er uns bereitwillig zur Verfügung stellte, konnten wir vieles, was für den Normaltouristen gar nicht erkennbar wäre, in einen Kontext bringen und entsprechend vertiefte Eindrücke gewinnen. Besonders nachhaltig konnten sich folgende Eindrücke verfestigen:
Ostpreußen ist wie ein „untergegangenes Reich“; obwohl erst knapp 70 Jahre her, ist an den meisten Stellen nur etwa so viel übrig, wie von römischen Siedlungen in Germanien. Es bedarf also der Vorstellungskraft und guter Geschichtskenntnisse, wie es früher einmal war, und genau diese konnte Jürgen bei uns mit seinen Ausführungen wecken. Eine faszinierende Welt.
Darüberhinaus beeindruckt hat uns aber, daß das heutige Kaliningrad auf dem Weg in die „Moderne“, schon recht weit vorangeschritten zu sein scheint. Wo früher Einöde war, grasen heute 30.000 Rinder, die sogar Sommer wie Winter auf der Weide stehen können. Um die Fleischversorgung der Oblast Kaliningrad muß einem also keine Bange sein.

Kaliningrad kam uns wie eine Miniaturausgabe von Rußland vor. Weite Landschaften einerseits, quirliges Stadtleben (inkl. Stau) andererseits. Und der Nachthimmel über Kaliningrad oder besser gesagt über Gromowo ist wirklich etwas Besonderes.

Es hat sich sehr gelohnt, diese paar Tage zu investieren, um zu sehen, wo und wie der Anthropos e.V. – Für die Kinder dieser Welt in den letzten 24 Jahren gewirkt hat.

Danke Jürgen!

Tina Schindler und Frank Amann

 

Kaliningrad Reise - September 2015

Eine solche Reise mit unserem Koordinator Jürgen Leiste ist auch für mich, die schon mehrmals mit ihm gefahren ist, jedes Mal ein einmaliges Erlebnis. Die liebevolle und aufmerksame Begleitung sowie die Vernetzung der Projekte durch Jürgen vor Ort mit ihm zu erleben und seinen fundierten Kenntnissen der Geschichte und zur Natur zu lauschen, sind unvergeßlich!

Jeder, der es einrichten kann, sollte sich dies nicht entgehen lassen.

Nicola Trautner

„Nahrung aus Wald und Flur“ – Seminare im „Moosbruchhaus“ für Kinder und Jugendliche

Ebenfalls im September 2015 führten wir, wie im letzten Anthropos-Report bereits angekündigt, im Umwelt- und Naturschutzzentrum das erste praxisbezogene Seminar „Nahrung aus Wald und Flur“ mit Kindern und Jugendlichen durch. Dank unseres für Natur- und Umweltschutz engagierten russischen Anthropos-Mitglieds Tatiana Taletzkaja und ihren Kollegen aus der Schule in Bolschoje Issakowo sowie der tatkräftigen Unterstützung unseres Vereins, wurden diese Tage im September zu einem wirklichen Höhepunkt in Sachen Umwelt- und Naturpädagogik, der bereits im Mai 2016 mit einem zweiten Seminar seine Wiederholung fand.

Die orts- und naturkundige Galina Lewakowa aus Gromowo führte die jungen Seminarteilnehmer an geeignete Plätze im Übergangsmoor des ‚Großen Moosbruchs‘, an denen sie Pilze, Beeren und Herbstkräuter finden konnten, die dann, unter fachkundiger Anleitung von Tatiana Taletzkaja und ihren Kollegen sowie Jürgen Leiste, namentlich bestimmt wurden. Abends wurden die Funde fotographiert und schriftlich ausgewertet sowie kleine Herbarien erstellt, die anschließend prämiert wurden. Die gemeinsame Zubereitung der eßbaren Pilze, Beeren und Herbstkräuter in der Küche des „Moosbruchhauses“ mündete in einem genüßlichen kulinarischen und gemeinschaftlichen Erlebnis.

Seminare im „Moosbruchhaus“

Im Mai 2016 wurde die Aufmerksamkeit der Seminarteilnehmer auf Frühlingskräuter – insbesondere Bärlauch – aus dem nahegelegenen Erlenbruchwald gerichtet. Auch dieses Seminar wurde zu einem fachkundigen, genußvollen und gemeinschaftstärkenden Erlebnis.
Alle Teilnehmer des Herbst- und Frühjahrseminars zum Thema „Nahrung aus Wald und Flur“ freuten sich über das hinzugewonnene Wissen und bekundeten ihr großes Erstaunen darüber, was „Mutter Natur“ so alles in ihrer unmittelbaren Nähe bereithält, an dem sie bislang oftmals so achtlos vorbeigelaufen waren.
Nach diesen beiden erfolgreichen Seminaren beschlossen Begleiter und Teilnehmer, diese zu einem weiteren „Traditionsprojekt“ der beiden Anthropos-Vereine werden zu lassen.

Während des Frühjahrseminars in Gromowo wurde von den Jugendlichen und Lehrern am ehemaligen ‚Arbeits- und Erziehungslager Hohenbruch‘ und an der im Juni 2015 aufgestellten Gedenktafel Hand angelegt. An der sogenannten „Kapobaracke“ des ehemaligen Lagers wurden Freilegungs- und Sicherungsarbeiten an den Fundamenten und Treppen durchgeführt, die Gedenktafel gesäubert sowie der Platz um diese herum hergerichtet.
Die Beschäftigung mit diesem dunklen Kapitel des Nationalsozialismus im jetzigen Gromowo wird im „Moosbruchhaus“ durch eine Sammlung von Dokumenten und Bildmaterialien gefördert und unterstützt. Dieser Ort ist in zunehmendem Maße für touristische Gruppen, insbesondere aus dem ‚Kernland‘ Rußland, gefragt.

Spenden und Hilfsaktivitäten

Wie in jedem Jahr wurden durch Anthropos-Mitglieder Spenden und Hilfsaktivitäten im Kaliningrader Gebiet durchgeführt und einzelne Projekte gezielt unterstützt.

Dreirad-Fahrrad

So konnte bei einem der weiterhin zahlreichen Fahrten unseres Koordinators Jürgen Leiste in das Kaliningrader Gebiet neben gängigen Fahrrädern auch ein neuwertiges, für den VW-Bus „Sophia V“ ein wenig sperriges Dreirad-Fahrrad – eine Spende aus dem Oberhavelkreis – mit auf Reisen gehen. Dieses Dreirad-Fahrrad wurde an die Leiterin des „Zentrum für Soziale Dienstleistungen“, Oksana Gulakowa, übergeben, die die Koordination für die zeitliche Zuteilung übernommen hat. Aus ihren Kenntnissen der sozialen Situation im Gebiet Osjorsk und mithilfe von Frau Anna Petrowa wird das Dreirad-Fahrrad in den drei Gemeinden Malzewa, Abelina und Nekrasowa an alte und gehbehinderte Menschen zeitweise ausgeliehen, was diesen das Leben in ihrer ländlichen Region wesentlich erleichtert. Ein großer Dank von dort an die Spender!

Im Dezember 2015 startete unser langjähriges Mitglied Gerhard Steger wieder seine jährliche Spendensammelaktion, die die Anthropos-Partner in Kaliningrad für ihre Feierlichkeiten zum Jahreswechsel freudig entgegennahmen und die mit Hilfe unseres Koordinators Jürgen Leiste an diejenigen weitergegeben wurden, die es wirklich nötig haben. Diese jahrelange Hilfsbereitschaft von Gerhard Steger und all seinen Helfern aus dem Oberhavelkreis des Landes Brandenburg ist bereits „sprichwörtlich“ – einmal mehr: Herzlichen Dank!
Zum wiederholten Male plant Gerhard Steger gemeinsam mit der Gemeinde Weetze (NRW) im Oktober 2016 den Kinder- und Jugendchor „Mladuschka“ in Deutschland zu empfangen; inzwischen bereits in dritter Generation nennen ihn die Chor-Mitglieder liebevoll „Großväterchen Gerhard“.

Plüschtiere zum Trocknen für die Reise nach Kaliningrad

Auch auf seiner privaten Urlaubs-Reise Ende Mai/Anfang Juni 2016 ins Kaliningrader Gebiet ließ Gerhard Steger es sich nicht nehmen, zum Internationalen Kindertag den Kindergarten Nr. 30 in Uschakowo, die Jugendclubs in Lwowskoje, Krasnolesje und Prochladnoje sowie das Sozialzentrum in Osjorsk zu besuchen und dort Sach- und Geldspenden zu übergeben. Diese Reise ermöglichte unser Anthropos-Freund und -Helfer Roland Klein, für den es nichts Neues ist, sieben Stunden Wartezeit bei der Ausreise aus Kaliningrad nach Polen zu ertragen, die leider durch polnische Zöllner und Grenzbeamte verursacht wurde. Immer wieder werden gerade von polnischer Seite die polnisch-russischen Beziehungen durch derartige Aktionen belastet.

Die Leiterin des Kindergartens in Krassnolessje, Irina Tambulatowa, bekam zum Kauf von Spielgeräten für den Kinderspielplatz des Kindergartens in Krasnolessje finanzielle Unterstützung. Die Kinder dankten es mit fröhlichen, strahlenden Augen beim Spielen.

Neben den Anthropos-Jugendclubs in Krasnolessje, Prochladnoje und Lwowskoje, die für Renovierungsmaßnahmen sowie verschiedene Kinder- und Jugendveranstaltungen Unterstützung erhielten, bekam auch der Jugendclub der Gemeinde Gromowo für die Anschaffung von Einrichtungsgegenständen finanzielle Mittel.

Das ‚Psycho-Neurologische Zentrum‘ in Gromowo, dessen Leitung von unserem langjährigen russischen Anthropos-Mitglied Yuri Kusnezow, der seine Arbeit gesundheitsbedingt nicht fortführen kann, an Frau Walentina Alexandrowa übergeben wurde, erhielt für die Gestaltung der Wege und Grünflächen auf dem Gelände finanzielle Unterstützung, wofür die Patienten freudig dankten.
An dieser Stelle möchten wir Yuri Kusnezow unseren herzlichen Dank für seine jahrelange engagierte und unermüdliche (Zusammen-)Arbeit aussprechen! Du warst und bist ein phantastischer Partner!

Ausgebremst…

Leider konnten in diesem Jahr nicht alle Sach- und Geldspenden aus Deutschland so komplikationslos ihre Empfänger erreichen. Unsere beiden Anthropos-Mitglieder Dr. Beate Voß und Dr. Ursula Krönert hatten zum Jahreswechsel Sachspenden an unseren Koordinator Jürgen Leiste für hilfsbedürftige Menschen in der Gemeinde Jasnoje im Slawsker Rayon übergeben, die ihr Ziel nicht erreichen konnten, da er kurz vor Jasnoje von der Grenzpolizei festgenommen wurde.
Das kam so: Für die Grenzzone zu Litauen muß man eine Sondergenehmigung einen sog. Propusk vorlegen können, die unserem Koordinator trotz mehrfacher Bemühungen bis zum heutigen Zeitpunkt ohne Begründung nicht erteilt wurde. Solche Situationen erleichtern unsere gemeinnützige Arbeit nicht unbedingt, wie wir wissen. Früher erhielt man problemlos eine solche Genehmigung bei der Einreise in dieses Gebiet.
Wir lassen uns jedoch nicht – und das ist versprochen – von derartigen Erschwernissen unser langjähriges, freundschaftliches, grenzüberschreitendes und völkerverbindendes Verhältnis zu all unseren Partnern des Anthropos e.V. im Kaliningrader Gebiet beschädigen. Das sind wir insbesondere unseren Kindern und Jugendlichen schuldig, denen wir bereits seit über zwanzig Jahren zuverlässige Wegbegleiter und Helfer sind.

Krasnolessje – vorbildhaft

Die tolle Weiterentwicklung unseres Anthropos-Jugendclubs in Krasnolessje – wir berichteten im letzten Anthropos-Report über dessen Renovierung – ist ganz maßgeblich von der Leiterin Irina Kowardo und ihren Aktivitäten bestimmt. Im Bereich Gesang und Tanz, besonders für die Kinder nach der Schule, sowie bei der Durchführung von Veranstaltungen, hat sich Irina eine Vorbildfunktion im gesamten Rayon Nesterow erarbeitet. Gern unterstützen wir diesen Jugendclub in der Rominter Heide im südlichen Gebiet Kaliningrads auch weiterhin.
Im September 2016 findet die nächste Folge einer weiteren Traditionsveranstaltung statt – „Lieder der Generationen“ –, die von Irina Kowardo in Zusammenarbeit mit dem Anthropos e.V. geplant und durchgeführt wird. Was das bedeutet, kann nur der ermessen, der selbst schon einmal derartige Veranstaltungen organisiert und durchgeführt hat.
Ich bin als Koordinator stolz darauf, mit solchen aktiven Frauen zum Wohle der Kinder zusammenarbeiten zu dürfen. Von derartigen praxisbezogenen Pädagogen gibt es in unserem russischen Anthropos-Verein erfreulich viele; sie sind die Lokomotiven, die wirklich etwas bewegen – in Liebe und Verständnis zu und mit ihren Kindern. Dem gebührt immer wieder unsere volle Hochachtung.

Seminare mit Hans-Wolff Graf, Swetlana Dovzhenko und Yuri Deschkositsch

Jahresbericht 16_5

Yuri Deschkositsch, Hans-Wolff Graf, Swetlana Dovzhenko

Auf dem Gebiet der Bildung und Erziehung ist unser Gründer und Vorsitzender des Anthropos e.V. – Für die Kinder dieser Welt, Hans-Wolff Graf weiterhin unermüdlich im Kaliningrader Gebiet tätig. Gerade die Seminare der „Elternakademie“, die regelmäßig in der Tschechow-Bibliothek stattfinden, setzen wertvolle Maßstäbe und Keime für die Erziehung und den Umgang mit Kindern und Jugendlichen. Seine vielfältigen und jahrelangen Erfahrungen auf den Gebieten der Pädagogik, Psychologie und Philosophie beflügeln nun auch seine engsten russischen Partner, Swetlana Dovzhenko und Yuri Deschkowitsch, beide Diplompsychologen, zur Durchführung von Seminaren und Gesprächsrunden. Swetlana, die Präsidentin des ‚Sojus Anthropos Kaliningrad‘, führt nicht nur Seminare, sie ist als Psychologin auch Ansprechpartnerin für Konsultationen mit Einzelpersonen, Paaren und Familien.
Dafür kann an dieser Stelle nicht genug gedankt werden; wissen wir doch um den Stellenwert einer allumfassenden Erziehung und Förderung unserer Kinder und Jugendlichen zu autarken, selbstbestimmten Mitgliedern unserer Gesellschaft. (Feedbacks der Seminar-Teilnehmer finden Sie auf 15 und 16 im Anthropos-Report 2016)

Die Bildungsprojekte der Tschechow Bibliothek, wie die Literatur- und Literaturgeschichtswettbewerbe „Bernsteinfeder“ und „Mein Tschechow“ sind als Traditionsprojekte auch in diesem Jahr vom Anthropos e.V. gefördert worden. Von der Nachhaltigkeit dieser Projekte bei der Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen zeugen die hervorragenden Leistungen, die von den Teilnehmern im Bereich Literatur und Literaturgeschichte erbracht werden. Die Preisträger dieser Literaturwettbewerbe vermitteln den Eindruck, daß hier eine Generation heranwächst, welche angesichts und trotz aller heutigen technischen Möglichkeiten (und Unmöglichkeiten), die Literatur und Kunst als eine Bereicherung und Orientierung für das künftige Leben erlebt.

Ausflüge in das Museum „Alte deutsche Schule Waldwinkel

Die Kinder des Sozialzentrums in Osjorsk und des Jugenclubs in Krasnolessje konnten einen ganz besonderen Ausflug in das Museum und Bildungszentrum „Alte deutsche Schule Waldwinkel“ erleben (siehe S. 20 und S. 21 im Anthropos-Report 2016).

Museums-Tag

In diesem vorbildlichen kleinen Museum, das von Inessa Natalitsch geleitet wird und ebenso liebevoll wie fachkundig eingerichtet wurde, können Kinder und Jugendliche das Schulsystem vor 1945 erleben (mit alten Schiefertafeln und Griffeln, dem Rohrstock, alten Schulranzen und Schultüten sowie vielen Fotos und alten Büchern) und über den schweren Anfang der russischen Menschen nach 1945 hören. An solch einem Museums-Tag dreht sich alles um die Schule – bis hin zu einer Schulspeisung früherer Zeiten.
Aber auch über die Tier- und Pflanzenwelt der Region im Rayon Polesk in der heutigen und früheren Zeit, in dem einstmals Deutschlands größtes Naturschutzgebiet existierte, werden die Kinder in lehrreichen kleinen Seminaren unterrichtet.
Unsere Anthropos-Freundin Inessa Natalitsch leitet dieses kleine Museum, das durch ihre private Initiative entstand, in vorbildlicher Weise; sie ist damit zu einem echten Leuchtturm für das ganze Gebiet Kaliningrad geworden. Dieses so wichtige Museum und die Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche, aber auch für interessierte (nach der Besichtigung begeisterte) Erwachsene, dienen dem Kennenlernen der (Schul-)Geschichte der deutschen und russischen Völkergemeinschaften mit all ihren Traditionen. Ein Bildungsansatz, der durch den Anthropos e.V. auch zukünftig gefördert werden wird.

Wie aus dem diesjährigen Bericht über die zahlreichen Aktivitäten des Anthropos e.V. gut ersichtlich, sind auch in diesem Jahr Hilfsleistungen, Sachspenden und finanzielle Unterstützungen zielgerichtet, punktuell und projektbezogen durch die persönliche Betreuung unseres Koordinators Jürgen Leiste eingesetzt worden. Die aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden resultierenden finanziellen Mittel unseres Vereins konnten auch in diesem Jahr sehr effizient genutzt werden, was für unseren Verein, der weder staatlich, noch religiös vernetzt ist, der auf Werbung sowie einen großen Verwaltungsapparat verzichtet und in dem sich die Mitglieder ausschließlich ehrenamtlich engagieren, besonders wichtig ist.
Das Zusammenwirken von praktischer Hilfe und zielgerichteter Organisation vor Ort ist der Schlüssel unseres Erfolges über so lange Zeit hinweg. Das Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ wird dabei stets beachtet und praktisch umgesetzt.
So zeitigen unsere langjährigen Projekte ihre Erfolge, so z.B. das Psychoneurologische Zentrum, Gromowo, unsere Jugendzentren in den Rayons Slavsk, Nesterow und Osjorsk, unsere Seminare und Elternakademie, um nur einige Beispiele zu nennen.
Es ist am Ende dieses Berichtes nicht nur eine bloße Floskel, wenn wir uns hier ganz ausdrücklich bei allen Mitgliedern, Helfern und Unterstützern unseres Vereins auf das Herzlichste für ihre treue Unterstützung und Hilfe bedanken möchten.
Dies ist uns eine Herzensangelegenheit, denn wir wissen nach fast 30 Jahren sehr wohl, wovon wir in diesem Zusammenhang sprechen. Wie wichtig die Tätigkeit unseres Vereins gerade in der aktuellen politischen Zeit auf dem Gebiet der Völkerverständigung ist, spüren wir bei unserer Vereinsarbeit im Kaliningrader Gebiet und seit diesem Jahr auch in Kiew. Wir werden auch weiterhin an der Seite der Kinder, Jugendlichen und hilfsbedürftigen Menschen stehen, welche unserer Hilfe bedürfen.
All die in unserem Anthropos-Report genannten Sponsoren aus unterschiedlichen Teilen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz tragen nachhaltig dazu bei, die vielfältigen Projekte unserer Vereinsarbeit zu ermöglichen, auch wenn wir nur ein kleiner Verein sind. Der verantwortungsbewußte, ökonomische und sinnvolle Umgang mit den Spenden ist für uns seit jeher ehernes Gesetz und absolute Transparenz dabei das oberste Gebot.

Für den Rest des Jahres möchten wir ihnen, liebe Mitglieder, Freunde und Helfer des Anthropos e.V. – Für die Kinder dieser Welt von Herzen alles Gute wünschen. Bleiben sie uns weiterhin gewogen auch in schwierigen Zeiten. Wir sind es den Kindern und deren perspektivischer Zukunft schuldig.

Jürgen Leiste und Nicola Trautner

 

Ich schaute den Himmel, ich schaute die Erde, ich schaute das Meer, bald alles zusammen, bald jedes für sich, und über jedes geriet ich in Entzücken, konnte nicht davon lassen, ich sah und blickte, ratend und ringend, gewahrend und genießend das Ganze in unersättlichem Vergnügen.

Worte des Andrenio aus „Das Kritikon“ von Baltasar Gracián

Hier gibt’s den Jahresbericht 2016 zum Download

 

Der Anthropos Report 2016 ist da!

Anthropos Report 2016

Anthropos Report 2016

Inhaltsverzeichnis:

  • Editorial
  • Liste unserer Helfer, Spender und Sponsoren
  • Jahresbericht des Anthropos e.V. von August 2015 bis Juli 2016
  • Ein herzliches ‚Danke
  • Feedbacks der Seminarteilnehmer in Kaliningrad
  • Sonderausgabe 2016 – Die Seelenkönigin von Hans-Wolff Graf
  • Die Seelenkönigin – bald als Hörbuch bei ‚RADIO 39
    Interview mit Dr. Hans Christian Meiser
  • Die Kinder brauchen Anthropos – wir brauchen Sie!
  • Auf die Plätze … fertig … Sommer! Bericht aus Osjorsk
  • Gemeinsame Projekte in Krasnolessje
  • Mal- und Spielwiese auf dem ‚SeeGespräche-Sommerfest 2016
  • Ein Tag in Gurjewsk – nicht irgendein Tag!
  • ZUKUNFTSWERKSTATT – Umfrage 2016
    Kaliningrad-Kiew-Ulm-München
  • Gammy geht auf Reisen
  • Meine ganz besondere Reise nach Kiew
  • Kiew – eine Fahrt ins Unbekannte
  • Die FRIEDENSBOTSCHAFT – Ukraine-Rußland-Deutschland
  • Kluger Egoismus – Was hat er mit Welt-Frieden zu tun?
  • Unsere 7. bis 14. INTERNATIONALE GESPRÄCHSRUNDE
  • Schlußwort
  • Irgendetwas ist auf dieser Welt passiert…

 

Zum Download hier

 

Weltkindertag 2016

Kindertalkshow am SeeGespräche Sommerfest 2016

FÜR DIE KINDER DIESER WELT!

Bei der 1. SeeGespräche Kindertalkshow ging es um die Wünsche der Kinder und darum, wie sich Kinder ihre Welt vorstellen. Pünktlich zum Weltkindertag 2016, steht diese Talkshow online zur Verfügung:

Wir freuen uns über die Verbreitung.

15. Internationale Gesprächsrunde

15. Internationale Gesprächsrunde

Thema: „Strategie – Taktik – List – Täuschung
Freitag, 23. September 2016 – 20.00 Uhr und
Samstag, 44. September 2016 – 10.00 bis 18.00 Uhr

Liebe Mitglieder und Freunde,

es ist wieder soweit – unsere 15. INTERNATIONALE GESPRÄCHSRUNDE findet am 23. und 24. September statt.

Das Thema „Strategie – Taktik – List – Täuschung“ wird uns spannende Stunden bereiten, begegnet es uns doch täglich im Persönlichen wie auch in Politik, Wirtschaft und den Medien.

Der anhängende Artikel dient der Einstimmung und persönlichen Vorbereitung.

Mit vorfreudigen Grüßen

Nicola Trautner und Hans-Wolff Graf

Einladung:
15. Internationale Gespraechsrunde September 2016
Artikel zur Vorbereitung:
Intrigen – Wenn die Seele weint

ZUKUNFTSWERKSTATT – Umfrage 2016

ZUKUNFTSWERKSTATT Umfrage 2016

Schön, daß Du uns gefunden hast und neugierig auf unsere Umfrage bist!

Umso mehr wir mit Euch ins Gespräch kommen und wissen, was Ihr denkt und fühlt, umso schöner können wir gemeinsam die Zukunft gestalten.

Wir möchten gerne wissen, was Euch so bewegt und haben uns diese Umfrage ausgedacht.
Auf Eure Antworten sind wir schon gespannt!
Die Fragen, die Ihr an uns stellt, werden wir auf jeden Fall beantworten.
Ihr dürft Euch eine oder mehrere Fragen aussuchen, aber natürlich auch auf alle antworten.

Für Online-Antworten stehen unten die Links.

Jetzt viel Spaß beim Überlegen und Schreiben – bis bald!

Wenn Ihr lieber auf Papier schreibt oder malt, gibt es hier die PDFs zum Runterladen und Ausdrucken – dann per Post an uns schicken.

An die Erwachsenen

Kinder sind die Zukunft“ – dieser Satz schallt durch die Welt. Doch, welche Gedanken sich junge Menschen bereits in frühen Jahren über „die“ Zukunft – ihre Zukunft – machen, danach fragen wir sie viel zu selten. Denn, daß sie sich ausgiebig Gedanken über die Zukunft machen, zeigten bereits unsere Umfragen 1992 – „Was würdest Du verändern, wenn Du zaubern könntest?“ – und 1993 – „Wie stell ich mir das Jahr 2000 vor?“.

Bei der Vorbereitung zum ‚SeeGespräche-Sommerfest‘, das vom 8.-10. Juli unter dem Titel „MUT-Festival – Visionen und Innovationen“ stattfand und für die auch eine Kindertalkshow vorgesehen war, kam uns diese Umfrage wieder in den Sinn. Außerdem inspirierten uns die Kinder der 6. Klasse aus der Schule Nr. 80 in Kiew, die uns im März ihre „Traumschulen“ als Geschenk überreicht hatten.

Was wir bisher an Antworten hören durften, finden Sie in den Antworten beschrieben, die wir hier nach und nach einstellen werden.

EINE BITTE NOCH: Helfen Sie mit, daß diese Umfrage noch viel mehr junge Menschen erreicht; sprechen Sie Ihre Kinder oder die Ihrer Freunde an; bringen Sie sie in Schulen oder Freizeiteinrichtungen, und schicken Sie uns die Antworten.

Vielleicht wecken die Umfrage und Antworten der Kinder in Ihnen das Bedürfnis, den Kindern auch etwas schreiben zu wollen – sie wünschen sich, wie Sie früher auch, Verständnis, Anerkennung und Liebe für ihre Zukunft.